89. Delegiertenversammlung des Frauenverbands Berner Oberland
Der Frauenverband Berner Oberland lud am 26.4.2017 zur 89. Delegiertenversammlung ein.
Die Präsidentin Dora Reichen eröffnete die Sitzung und gab dann der Präsidentin des Frauenvereins Wilderswil, welcher in diesem Jahr Gastgeber dieser Delegiertenversammlung war, das Wort. Mit viel Witz und Engagement, stellte diese ihren Verein und ihre Tätigkeiten vor. Im Anschluss übernahm Marianne Lehman, Gemeindepräsidentin Wilderswil, das Zepter und stellte die innovative und engagierte Gemeinde Wilderswil vor.

Einen Grossteil dieser Sitzung nahm  das Projekt "Neue Wege" ein. Das Ziel dieses Projektes ist, den Fortbestand des Frauenverbandes Berner Oberland zu sichern und neue Wege in Angriff zu nehmen. Dieser Prozess wird von Christine Rilling, Erwachsenenbilderin EDK und Philipp Reichen Master in advanced studies in adult and professional education begleitet.

Auch die Themen Alimenteninkasso, Rechtsberatung und Budgetberatung, welche der Verband anbieten, wurden rege diskutiert. Erfreulich war, das positive Geschäftsjahr dieser drei Angebote. Das Alimenteninkasso hat mittlerweile 25 Vertragsgemeinden im ganzen Berner Oberland. Die Rechts- und Budgetberatung werden in Thun zu möglichst kostengünstigen Preisen für alle interessierten Privatpersonen im Berner Oberland, nach telefonischer Vereinbarung, angeboten.

Der Verband blickt nun mit all diesem Engagement in eine positive Zukunft.
Gerne begrüsst der Verband neue Mitglieder, seien dies Vereine, Gemeinde oder auch Einzelpersonen. Diese dürfen sich gerne auf unserer Homepage
:
www.frauenverband-berneroberland.ch bei uns melden.

Dora Reichen

 

Artikel im Berner Oberländer 26.4.2017

Der Frauenverband sucht seinen Weg in die Zukunft

Wilderswil: Der Frauenverband Berner Oberland stellte an der Delegiertenversammlung erste Schritte zur Richtung vor, in die er sich in Zukunft entwickeln könnte.

 

Die 89. Delegiertenversammlung des Frauenverbands Berner Oberland fand, gut organisiert vom FV Wilderswil, in der Wärchstatt 11 statt. Gemeindepräsidentin Marianna Lehmann stellte ihr lebendiges Dorf vor. Verbandspräsidentin Dora Reichen aus Heimenschwand hofft, dass der Verband auch sein 100-Jahr-Jubiläum wird feiern können. Damit dies möglich wird, startet der Vorstand das Projekt "Neue Wege". "Ein Entwicklungsprozess ist notwendig" sagt die Präsidentin. Christine Rilling aus Hasliberg, Fachfrau in der Pflegeausbildung und Philipp Reichen, Leiter der Gesamtausbildung im Wohnheim Riggisberg, haben sich dazu bereit erklärt, die Entwicklung unentgeltlich zu begleiten. Die Kernthemen sind die Finanzen, die Ausgaben des Verbands sowie die Mitgliederpflege.

Kommunikation verbessern

Die Delegiertenversammlung wurde zeitweise zum Workshop: Die anwesenden Vertreterinnen von Berner Oberländer Frauenvereinen diskutierten in kleinen Gruppen über Wünsche an den Verband. Eines der Ergebnisse war, dass dieser mehr Öffentlichkeitsarbeit machen und mehr nach aussen kommunizieren soll. Gewünscht wird zudem eine vermehrte Vernetzung mit den Frauenvereinen. Aktuell sind 50 örtliche Frauenvereine dem Verband angeschlossen.

Wichtiges Alimenteninkasso

Was der Verband macht, zeigte sich im Jahresbericht. Er organisiert jeweils eine Herbsttagung. 2016 ging es um Aggressionen und Gewalt. Das Regionalgefängnis in Thun wurde besucht, was bei vielen Teilnehmenden einen bleibenden Eindruck hinterliess. Der Frauenverband bietet eine Budgetberatung und eine Rechtsberatung an, wobei die beiden Angebote mehr in der Stadt und der Agglomeration Thun und der Region Thun als in den Oberländer Tälern in Anspruch genommen werden.

Ein wichtiges Gebiet, das der Verband für 25 Gemeinden übernimmt, ist das Alimenteninkasse. 2016  wurden 408 Mandate geführt. Der Verband äufnet zudem einen Stipendienfonds. Die Delegierten wurden aufgefordert, in ihrer Region dafür Werbung zu machen.

Vorstandsmitglied Heidi von Bergen aus Brienz trat nach langjähriger Tätigkeit als Sekretärin zurück. Ein Ersatz konnte jedoch bisher nicht gefunden werden. Dora Reichen appellierte an die Basis, Frauen zur Mitarbeit im Verband zu motivieren.

Anne-Marie Günter

 

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